WIE MAN SICH SELBST IM WEGE STEHT | BLOG

Die letzten Tage beschäftigt mich die persönliche Weiterentwicklung. Es geht dabei nicht um irgendwelchen Hokuspokus, sondern vor allem darum zu ergründen wer man genau ist, warum man Dinge tut und ob man sie vielleicht anders tun kann oder soll. Ich für meinen Teil bin auf dem Weg in die hauptberufliche Selbstständigkeit und ich finde es gut, nicht nur die schillernden Seiten zu zeigen, sondern auch mal Schwierigkeiten und Herausforderungen zu teilen um dich zu ermutigen. Denn nicht alles läuft immer so einfach und gut, wie es viele immer darstellen wollen.

Mein „Ich“ als großes Hindernis

Ich nicht der Meinung dass jeder alles erreichen kann, wenn er nur will. Jedoch bin ich ganz sicher der Meinung, dass sich viele auf dem Weg nach vorn selbst blockieren. Warum ich davon überzeugt bin? Weil ich es an mir selbst am allerbesten erkenne.

Vor allem in den letzten 1-2 Wochen ist mir das immer mehr aufgefallen wie sehr man sich selbst im Wege stehen kann. Dazu ein Beispiel: Allein durch eine geänderte eigene Ansicht hat sich meine Arbeitsqualität sowie auch der Umgang im dazugehörigen Umfeld verbessert. Warum? Weil ich meine eigenen Ansichten und Vorstellungen hinterfragt habe und darauf gekommen bin, dass sie nicht korrekt sind. Nach dem ich diese korrigiert habe, war ich selbst klarer, fokussierter und die Situation hat sich allgemein merkbar verbessert. Ich fühle mich auch so!

Doch zuvor habe ich mich eher in einer negativen Abwärtsspirale befunden, nur weil ich falsche Ansprüche oder Ansichten zu einer Sache hatte.

Es gibt so viele Dinge die dich und mich blockieren. Die sozialen Medien machen es einem auch immer leichter sich mit anderen in negativer Weise zu vergleichen und darauf falsche Rückschlüsse zu ziehen. Wie schnell ist man nicht mehr gut genug für eine Tätigkeit, oder man sieht nicht mehr gut genug aus etc. Nicht selten entwickeln sich daraus vielleicht sogar unterbewusst gewisse Ängste und geplante Aufgaben, Projekte oder sonstige Vorhaben werden überhaupt nicht mehr angegangen. Es herrscht bestenfalls Stillstand und im schlechtesten Fall sogar ein Rückschritt.

Disziplin ist nicht alles

Gerade in einer beruflichen Tätigkeit sind solche Hindernisse ein großes Übel, was einem sehr am Fortkommen hindern kann und das ist sehr schade. Mir geht es dabei genau so wie vielleicht dir! Sicherlich wäre ich auch schon weiter, wenn ich mir nicht selbst im Wege stehen würde.

Erst kürzlich sagte jemand zu mir: Das Disziplin alleine nicht hilft, denn wenn Kopf und Körper nicht im Einklang sind (kein spiritueller Kram…), dann kann man sich so viel bemühen wie man will, denn mit Disziplin allein bekommt man nicht alles ausgeglichen wo der Kopf Mühe bereitet. Als Beispiel: Ich kann so viele Bücher über Kommunikation und soziale Kompetenzen lesen, wenn ich aber einfach nicht die Hürde überwinde mal andere anzusprechen, bringt mir das überhaupt nichts. Und wenn ich das nicht kann, muss ich eben das Problem ergründen und angehen.

Alle diese Dinge sind ein Entwicklungsprozess und bedürfen aber auch viel Geduld… Noch so etwas schwieriges 😉 Aber dazu habe ich ein paar gute Zeilen gelesen die ich einmal zitieren möchte:

Eine Eigenschaft braucht jeder Selbstständige: Geduld!
Vielen Gründern fehlt es an Durchhaltevermögen und sie geben vorzeitig auf. Um erfolgreich sein zu können, müssen Sie sich selbst die dafür nötige Zeit geben. Planen Sie gut und vor allem auch langfristig. Entwerfen Sie einen Plan B, suchen Sie sich Unterstützung bei Familie und Freunden, und lassen Sie sich nicht aus dem Konzept bringen, wenn Ihr Plan einmal nicht aufgeht. Seien Sie aktiv und probieren Sie neue Möglichkeiten aus. Scheuen Sie nicht das Risiko, Fehler zu machen, sondern lernen Sie aus Ihren Fehlern, und wachsen Sie an Ihnen. Auch wenn es etwas länger dauert, mit Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit werden Sie es schaffen, und Sie werden merken, das sich Aufwand und Geduld gelohnt haben. (Quelle: (Buch) Selbstständig als Designer – Seite 26)

 

Was beschäftigt dich eigentlich, wo siehst du deine Hürden oder welche hast du bereits gemeistert? Schreib es doch mal in die Kommentare! 🙂

LG, Mathias

 

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