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SOFTWARE ZUR BILDBEARBEITUNG FREE / PAY

Immer wieder stellt sich die Frage gerade am Anfang der Fotografie, welche Software zur Bildbearbeitung man nehmen soll. Vorweg kann ich bereits sagen, dass es nicht das eine Programm gibt, das man grundsätzlich immer empfehlen kann. Es ist wie bei Autos, der eine braucht viel Platz und fährt einen Kombi, während ein anderer nur von A nach B kommen will und bloß einen sparsamen Kleinwagen fährt.

Trotzdem möchte ich gern ein paar der bekannteren Programme, sowohl kostenfreie wie kostenpflichtige, auflisten um euch einen kleinen Einblick zu ermöglichen. Dabei sei schonmal vorab gesagt, das ich selbst nicht die Möglichkeit hatte, alle selbst zu testen. Aber hier sollt ihr ja auch nur einen Überblick bekommen und keinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Denn letztlich müsst ihr selbst schauen mit welchem Programm ihr am besten euer Ziel erreicht. Die Reihenfolge stellt dabei keine besondere Gewichtung dar.

Kostenpflichtige Software zur Bildbearbeitung

  • Photoshop CC (in der günstigsten Variante rd. 12€/mtl.) – Wohl der unangefochtene Platzhirsch und die bekannteste Bearbeitungssoftware überhaupt. Sehr umfangreich mit scheinbar endlosen Möglichkeiten. Allerdings für viele Anwender und dessen Vorhaben zu überdimensioniert und im Vergleich zu Software anderer Hersteller recht teuer. Die Software wird für Windows wie für Mac unterstützt. (Als günstige Alternative gibt es noch Adobe Photoshop Elements zum einmaligen Kaufpreis ohne Abo-Option)
  • Corel PaintShop Pro Ultimate (rd. 80€) – Diese Software steht dem Konkurrenzprodukt von Adobe in gar nicht so vielen Dingen nach. Es mögen manche Funktionen nicht vorhanden sein, ist dafür aber auch etwas Ressourcenschonender und vor allem bedeutend günstiger in der Anschaffung. Allerdings wird die Software nur für Windows unterstützt.
  • MAGIX Foto Premium (rd. 95€) – Dieses Bildbearbeitungsprogramm ist wohl nicht wirklich herausragend in einem seiner Fähigkeiten aber kann dennoch alle wichtigen Dinge des Alltags eines Fotografen abdecken. Ein schlichter Allrounder. Hierbei ist wohl vor allem die Bedienung der Software ein Entscheidungskriterium dafür bzw. dagegen.

Alle drei Kandidaten unterstützen das Format „RAW“ und sind selbstverständlich in deutscher Sprache erhältlich. (Die Preise sind Stand März 2016)

Kostenfreie Alternativen

  • GIMP – Die wohl bekannteste und vor allem kostenfreie Software um Bilder nachträglich zu bearbeiten und darüber hinaus. Zudem wohl auch der stärkste Konkurrent zu Adobe´s Photoshop, der sogar auf verschiedenen Systemen wie Windows, Mac oder auch Linux funktioniert. Wer jedoch schon zuvor mit Photoshop gearbeitet hat, wird sich hier etwas umstellen müssen, da die Bedienung vergleichsweise doch etwas schwieriger von der Hand geht.
  • Paint.NET – Bloß nicht erschrecken, denn die scheinbare Gemeinsamkeit mit Microsofts „Paint“ besteht nur auf dem Papier. Ansonsten ist es eine eigenständige und nicht vergleichbare aber dafür umfangreiche Software. Eine recht simple und schell zu bedienendes Programm, welches nicht unnötig überladen und dennoch sehr funktionell ist.
  • LightboxFree – Ganz entscheidender Vorteil der Software ist, dass sie das oftmals verwendete Format „RAW“ unterstützt und der Bearbeitungs-Workflow noch mal ganz andere Möglichkeiten bietet. Gerade frei erhältliche Programme unterstützen dieses Format oftmals nicht.

Ganz klar ist, dass es noch viele weitere Programme auf dem Markt gibt. Aber diese sind meiner Meinung nach die, von denen am häufigsten die Rede ist, wenn sich darüber ausgetauscht wird. Aber schon hier dürfte für jeden etwas dabei sein. Vom kleinen handlichen Tool zur schnellen Bearbeitung bis zum Giganten mit dem scheinbar alles machbar ist

Warum Adobe Lightroom in der Liste nicht auftaucht, wo es doch so oft genutzt wird hat folgenden Grund: Zunächst ist es eine Bildverwaltungssoftware. Darüber hinaus bietet Sie die Möglichkeit Bilder nachträglich zu bearbeiten. Es ist mehr eine umfangreiche Zusatzfunktion und somit kein reines Bildbearbeitungsprogramm.

Schreibt doch mal in die Kommentare welche Software ihr nutzt und was eure Erfahrungen damit sind!

Also dann, macht´s gut!
Mathias

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    • David
    • 12. April 2016
    Antworten

    Bin ja, wie du weißt, noch von der alten Macianer-Schule und benutze das gute alte Aperture. Ist aber wie auch Lightroom, dessen naher Verwandter es war, eher eine Verwaltungssoftware mit den wichtigsten und nützlichsten Nachbearbeitungsmöglichkeiten ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Bisher komme ich noch super damit zurecht. Leider wird ja keine weitere Softwareunterstützung angeboten und somit wird’s wohl früher oder später Lightroom weichen müssen… Schade eigentlich!

      • Mathias Beckmann
      • 12. April 2016
      Antworten

      Ach das wird nicht mehr weiter unterstützt? Wusste ich gar nicht.
      Zugegeben habe ich auch kurzzeitig bei der Liste hier an dich und Aperture gedacht 😉 Es ist dann allerdings nicht mit hinein gekommen, weil es doch nicht unbedingt in der Masse genutzt wird und von dem her wohl etwas unbekannter ist.

    • Jule
    • 12. April 2016
    Antworten

    Ich mache zwar weder schöne Fotos noch beherrsche oder verstehe ich eines der Programme bzw. eine der entsprechenden Funktionen, dennoch nutze ich Lightroom ganz gerne. Das ist nämlich mehr oder weniger idiotenfreundlich. Ein bisschen an den Reglern rumspielen bis es dem persönlichen Geschmack entspricht… et voila. 😉

      • Mathias Beckmann
      • 12. April 2016
      Antworten

      Interessant, damit hätte ich nicht gerechnet 😉 Falls du zum Programm oder so mal Fragen hast, kannst du dich natürlich gern melden. Ich selbst arbeite mittlerweile überwiegend mit Lightroom und nutze so etwas wie Photoshop eigentlich eher für ausgefallenere Arbeiten oder Dinge die man eben mit Lightroom nicht unbedingt umsetzen kann.

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