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Shooting mit dem TGW-Freudenberg | Blog

Fast 30 junge, engagierte und sportliche Damen, ein Fotograf und jede Menge Technik. Kann das etwas geben? Ja es kann! Und was es gegeben hat, liest du in den folgenden Zeilen ­čśë

Manchmal f├╝hren auch Umwege nach Rom

Vielleicht kl├Ąren wir zun├Ąchst einmal die Frage: „Was ist TGW ├╝berhaupt?“. Wikipedia beschreibt es wie folgt:

Der Turn(erjugend)-Gruppen-Wettkampf (TGW) ist ein vielseitiger Mannschaftsmehrkampf, der sich zwischen Leistungssport und Breitensport/Allgemeinsport bewegt.

Letztlich ist es also eine Art Mannschaftssport vorwiegend im Bereich des Turnens. Und bei einem solchen Verein in meiner Gegend, genauer gesagt in Freudenberg, war ich k├╝rzlich zu einem umfassenden Fotoshooting f├╝r Sportportraits. Doch wie ist es eigentlich dazu gekommen?

Wie man es so kennt, umgarnt einen der Dezember mit der vorweihnachtlichen Stimmung. Die Kerzen flackern, die Schneeflocken fallen vom Himmel und es duftet nach leckeren Weihnachtspl├Ątzchen.

Zumindest w├Ąre es so ganz sch├Ân gewesen. Leider lie├č der Schnee etwas auf sich warten. Aber trotzdem entstand zu dieser Zeit der Gedanke, einen ├Ârtlichen Sportverein mit einem Sportshooting zu beschenken. Quasi ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.

Dann hie├č es, nur noch schnell eine Umfrage erstellen, welchen Sportverein denn die ├Ârtlichen Mitb├╝rger daf├╝r empfehlen w├╝rden. Und zack…. ist man erschlagen von der Teilnahme ­čśÇ Wenn ich ehrlich bin hatte ich 3-4 Vorschl├Ąge erwartet und vielleicht 10-20 Leute die mal eine Tendenz vermitteln, welchen Verein man diesbez├╝glich mal kontaktieren k├Ânnte.

Mehr als ein Dutzend vorgeschlagene Vereine und mehrere hundert Abstimmungen, welcher Verein nun beschenkt werden soll.

Im Endergebnis waren es gleich zwei Vereine die sich zu Weihnachten freuen durften. Einer davon war der TGW-Freudenberg. Schnell und unkompliziert ausgetauscht und einen Termin gemacht und dann ging es im Februar schon los!

H├Ątte ich gewusst was mich erwartet…

Voller Vorfreude aber auch gespickt mit Anspannung ging es zum Shooting.

Das Wetter war winterlich kalt aber dennoch trocken. Eigentlich ein angenehmes Winterwetter.

Der vorhergesehene Plan f├╝r den Tag war straff und sportlich gestrickt und die zur Verf├╝gung stehende Zeit fast schon zu knapp um alles so umzusetzen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber wenn man schon mal da war, gab es keine Ausfl├╝chte mehr.

Dabei unterteilte sich das Shooting in zwei Teile: 1. Einzelportraits von allen Athletinnen und anschlie├čend 2. Gruppenportraits von verschiedenen ausgef├╝hrten ├ťbungen und Figuren.

Der Aufbau verlief ruhig. W├Ąhrend sich die Damen in der Halle nebenan bei Musik und guter Laune aufgew├Ąrmt haben, hatte ich die eigentliche Halle f├╝r ┬ámich allein und baute nach und nach das gesamte Equipment auf.

Ein Stativ, noch ein Stativ und noch ein Stativ… Softbox hier, Striplight da. Kamera in Stellung gebracht, Einstellungen gecheckt, Probeaufnahmen gemacht. Ready! Und dann ging es los…

Die n├Ąchsten knapp 3 Stunden war ich Gedanklich von allem anderen v├Âllig abwesend und vollkommen fokussiert auf das aktuelle Shooting. Vermutlich h├Ątte ein rosa Elefant vom Himmel fallen k├Ânnen und ich h├Ątte es nicht mitbekommen.

Nach einer kleinen Aufw├Ąrmrunde beim Fotografieren ging es an die Einzelportraits. Ich hatte fast ein wenig das Gef├╝hl, dass ich ├╝berwiegend mit Hobbymodels zu tun gehabt habe, das lief ja wie am Schn├╝rchen. Eine nach der anderen stand vor der Kamera und viele Anweisungen waren nicht notwendig.

Es hat nicht all zu lange gedauert, bis alle Aufnahmen im Kasten waren. Doch das war noch lange nicht alles. Der Kn├╝ller kam erst noch…

Schlimmer geht bekanntlich immer!?

Auch wenn dieser Ausdruck zun├Ąchst negativ klingt, ist er eigentlich mehr als positiv gemeint. Denn jetzt haben wir erst so richtig losgelegt!

Ehrlich gesagt, war ich mir unsicher wie viele Formationen bzw. Figuren wir wohl im zweiten Teil umgesetzt bekommen. Man wird immer wieder probieren, neu ansetzen und korrigieren m├╝ssen. Das kann sich lange ziehen. Vielleicht werden wir 4-5 verschiedene Ausf├╝hrungen hinbekommen. Das w├Ąre ja nicht schlecht.

Doch dann wurde ich von der Kreativit├Ąt und dem Einsatz einer ganzen Truppe ├╝berw├Ąltigt. Es kam eine Idee nach der anderen die umgesetzt wurden. Letztlich haben wir 2, vielleicht auch 3 Dutzend Ausf├╝hrungen┬áaufgenommen. Das war echt der Hammer! Man bedenke, dass f├╝r das gesamte Shooting max. 3 Stunden eingeplant waren.

Nat├╝rlich muss man bei so einem Volumen an manchen Details sparen. Denn gerade Hebefiguren sind sehr anspruchsvoll, nicht nur als Fotograf, sondern auch als Sportler. Aber dass was wir da gemeinsam auf die Beine gestellt haben, wortw├Ârtlich gesehen, war gro├če Klasse! Daher nochmal vielen Dank an alle die teilgenommen und so gut mitgemacht haben. Es hat mich sehr gefreut! ­čÖé

Bevor es nun zu den Bildern des zweiten Teils geht, verabschiede ich mich schon mal an dieser Stelle. Danke f├╝r deine Aufmerksamkeit. Und ich w├╝rde mich sehr freuen, wenn du diesen Beitrag auch mit anderen Teilen w├╝rdest. Ach ├╝brigens: Falls du noch mehr ├╝ber den TGW-Freudenberg erfahren m├Âchtest, dann geht es hier entlang: TGW-Freudenberg Webseite.

Beste Gr├╝├če
Mathias

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