REIFENWECHSEL – JUGENDTREFF CHILLI PACKT AN

Und wieder einmal ist es so weit, bereits das 4 Jahr in Folge in dem die Jugendlichen des Treffs „Chilli“ in Freudenberg das Radkreuz schwingen und zum Reifenwechsel ansetzen. Soweit ich mich recht erinnere begann es im Jahr 2014 mit dem Leitspruch „von O bis O, das weiß man ja“. Wobei ich mir ehrlich gesagt nicht sicher bin, ob es vielleicht sogar schon im Herbst 2013 begann.

Auf jeden Fall war es noch nicht der Gedanke, daraus eine regelmäßige Aktion zu machen, wie es heute ist. Man hat noch überlegt ob man nur im Frühling oder auch im Herbst Reifen wechselt und dann gab es dafür auch nur einen einzelnen Termin. Es haben Jugendliche mitgeholfen die teilweise heute schon erwachsen sind. Aber es kommen jedes Jahr auch neue tatkräftige Helfer mit hinzu!

Mittlerweile ist der Reifenwechsel in Freudenberg schon deutlich bekannter und an Größe gewachsen. Regelmäßig wird im Frühling und im Herbst ein Reifenwechsel veranstaltet. Es bleibt dabei nicht bei einem Termin, sondern es gibt einen Termin der offen für alle ist und einen weiteren in dem die Fahrzeuge eines örtlichen Pflegedienstes bearbeitet werden.

Zahlen und Fakten

Leider lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht alles ganz genau mit Zahlen hinterlegen, aber zumindest kann ich eine grobe Richtung darstellen, was an beiden Tagen des Reifenwechsel so passiert ist.

gewechselte Reifen: 150 – 200 Stück
fleißige Helfer: 15 – 20 Personen
gekochte Suppen: 2 leckere Suppen gab es (danke an die Eltern die helfen)
gegessene Grillwürstchen: mehr als 20-30 Stück
geleistete Arbeitsstunden: etwa 12-14 Stunden zusammen an zwei Tagen
Spendensumme: vermutlich wird es wieder im Bereich von 600-800€ liegen

Mehrere praktische Zwecke

Wie zuvor schon erwähnt, gab es auch Spenden. Das ist einer von mehreren positiven Zwecken dieser Aktion. Eigentlich werden die ganzen Reifen für alle vollkommen kostenfrei gewechselt, selbst wenn Sie irgendwo abgeholt und wieder zurückgebracht werden. Aber dank der fleißigen Mitarbeit von so vielen Leuten sind die „Kunden“ trotzdem gerne bereit eine Spende für die geleistete Arbeit zu geben. Vielen Dank für die Großzügigkeit!

Über den Zweck dieser Spenden wird gemeinsam mit den jugendlichen Helfern entschieden, was damit gemacht wird. So wie ich das mitbekommen habe, sind vor allem gemeinsame Besuche in Freizeitparks besonders hoch im Kurs. Schön wenn man auch „privat“ gemeinsam etwas zusammen machen kann 🙂

Natürlich ist ein weiterer positiver Zweck die Zusammenarbeit. Fakt ist: Niemand arbeitet allein! Für gewöhnlich werden Teams von 2-3 Leuten gebildet, mit denen die Fahrzeuge im Handumdrehen bearbeitet werden. In jedem Team ist auch mindestens ein Erwachsener mit entsprechender Erfahrung im Reifenwechsel. Denn die Sicherheit ist auch besonders wichtig!

Und ein anderer positiver Nebeneffekt der mir selbst auch aufgefallen ist, dass manche Helfer ganz neue Fähigkeiten in sich entdecken und vielleicht sogar über sich hinaus wachsen. Für jeden ist es doch schön, im Leben Erfolgserlebnisse zu haben. Doch leider hat dies nicht jeder immer so in der Häufigkeit in seinem Leben erfahren. Um so schöner ist es, wenn so eine Aktion dazu beitragen kann! 🙂

Ein paar fotografische Infos

Bevor es zu weiteren Bildeindrücken kommt, noch ein paar fotografische Infos für die Leser von euch, die sich auch dafür interessieren. Es wurde in zwei unterschiedlichen Hallen der Feuerwehr fotografiert, was zwar für relativ gleich bleibendes Licht sorgt, aber es dort doch tendenziell recht dunkel ist. Gerade beim zweiten Termin war es selbst am Vormittag so „dunkel“ in einer Werkstatt, dass man locker eine ISO von 3.200 verwenden musste, trotz offener Blende. Da merkt man schon dass trotz Vollformat langsam das Rauschen einsetzt.

Ansonsten habe ich mich bewusst nur für eine Festbrennweite von 50mm entschieden und eine Offenblende von f2.8, um einen möglichst interessanten Look zu erzielen. Zwar hätte ich auch ein gutes Zoomobjektiv verwenden können, habe mich aber bewusst auf eine kleine leichte Festbrennweite reduziert. Mir gefällt der Look mittlerweile recht gut und der Fokus klappt gerade in nicht so vorhersehbaren Situationen besser. Nun aber genug erzählt, nun noch ein paar weitere Bilder 🙂

 

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