Neues Lichtsetup für Sportportraits | Fotografie

Eigentlich ist es jetzt mehr ein Statusupdate als ein Tutorial. Bereits in einem vorigen Beitrag (zum Beitrag: Sportportraits – die ersten Schritte) bin ich darauf eingegangen was ich fotografisch in Zukunft vermehrt machen möchte. Und hier und da habe ich auch schon mal angeschnitten, dass es mit dem bisherigen Equipment was Blitze und Lichtformer anbelangt, es nicht ganz einfach werden würde. Doch wie habe ich mich nun entschieden weiter zu machen? Und Bildmaterial gibt es auch noch 😉

Das bisherige Equipment für Fotografie mit Blitz

Letztlich gibt es natürlich die verschiedensten Möglichkeiten, sich sein passendes Blitzsetup zusammenzustellen. Da gibt es Aufsteckblitze vom eigenen Kamerahersteller mit einigen Funktionen und für viel Geld. Alternativ gibt es gute und sehr günstige Aufsteckblitze aus Asien. Das Gleiche hat man natürlich ebenfalls auch bei Studioblitzen. Nicht zu vergessen die Vielzahl an Lichtformern die man nutzen kann. Zwar habe ich schon eine gewisse Vorstellung davon was ich gerne hätte, allerdings liegt das in einem Investitionsrahmen von 5.000 – 10.000€. Doch wer hat die am Anfang schon? Und muss das überhaupt sein? Nein!

Genau genommen ist jede Entscheidung für  mich aktuell eine Art Kompromiss. Von daher habe ich mich dafür entschieden, den einfachsten und günstigsten Kompromiss zu wählen, bis ich mir das leisten kann was ich mir wünsche.

Aktuell hatte ich bereits 2 vernünftige Aufsteckblitze die mich bereits 2-3 Jahre zuverlässig begleitet haben. Dazu auch zwei kleine Softboxen, eine Octabox sowie ein kleines Striplight. Das ist für sogenannte „Kopfportraits“ sicherlich ausreichend. Doch sobald man Ganzkörperportraits machen will, was im Sport durchaus eher mal der Fall sein kann, sind solche Lichtformer schon echt klein. Gerade ein 60cm Striplight reicht einfach nicht aus um einen Körper großflächig (z.B. als Streiflicht) anzuleuchten.

Die Entscheidung für Neues

Eigentlich wollte ich erst auf Studioblitze umstellen. Doch da ich bereits die Aufsteckblitze hatte, habe ich mich entschlossen, dass ich Softboxen kaufe bei denen sowohl Aufsteckblitze mittels Adapter, sowie Studioblitze angeschlossen werden können (Danke an David für den Tipp 😉 ). Somit brauchte ich nicht mehrere neue Studioblitze sondern lediglich nur einen weiteren Aufsteckblitz und eben die Softboxen.

Dabei muss ich sagen dass ich mir erst nicht sicher war, ob es mit der Ausleuchtung der Softboxen so gut klappt. Aber so ein Aufsteckblitz bekommt so eine Softbox mit 140cm Größe durchaus ausgeleuchtet. Glücklicherweise hatte ich bereits in der Vergangenheit in recht leistungsstarke Aufsteckblitze investiert, das hat es wohl auch ausgemacht. Ich kenne mich mit Blitzen nicht so richtig gut aus, aber bei Aufsteckblitzen wird die Leistung meist in der „Leitzahl“ bemessen. Und vom Gefühl würde ich sagen, dass man bei so großen Softboxen eine Leitzahl von 50 und höher verwenden sollte.

Was genau nutze ich nun?

Hier einfach mal eine klassische und simple Auflistung der Produkte die ich aktuell für die Blitzfotografie im Einsatz habe. Wie meine Erfahrungen damit in der nächsten Zeit sind, werde ich später mal berichten. Aber was die Aufsteckblitze und die kleinen Softboxen anbelangt, kann ich nach ein paar Jahren Nutzung sagen, dass sie ein vernünftiger Begleiter waren 🙂

Unterschied im Lichtformer

Selbstverständlich habe ich auch einmal erste Testaufnahmen gemacht und sie einfach mal gegenüber gestellt. Hierbei handelt es sich um eine Aufnahme bei der ich alles komplett gleich belassen habe. Einzig den Lichtformer des Hauptlichtes von vorn habe ich von einer 65cm auf eine 120cm Octabox gewechselt. Alle anderen Einstellungen sind identisch geblieben. Also nur dieser einzige Faktor macht sich schon im Bildergebnis bemerkbar. Und natürlich bietet mir auch ein dritter Blitz weitere Optionen für andere Lichtsetups 😉 wenn auch hier noch nicht ausprobiert.

50mm | f 4.0 | 1/160 Sek. | Iso 100 | Hauptlicht – Octabox | Streiflicht – Striplight

Man sieht also, dass bei einer größeren Softbox die Übergänge von Licht und Schatten weicher sind. Zumal wird durch die Größe auch eine Person ganz anders ausgeleuchtet. Bei einem Kopfportrait mag das nicht so auffallen. Aber in diesem Fall fällt dann schon auf, dass auch nach unten hin über eine größere Fläche besser und gleichmäßiger ausgebeutet wird, wenn man eine größere Softbox nutzt. Und genau das war es ja auch, was ich haben wollte. Die Bilder kommen übrigens genau so aus der Kamera und wurden als JPEG aufgenommen. Einstellungen wurden genau beibehalten.

Und dann dachte ich mir, dass ich dann auch noch mal ganz kurz Lightroom bemühen könnte und eine kleine bearbeitete Fassung raushauen könnte 😉 In diesem Fall habe ich das Bild nachträglich sehr beschnitten. Bestenfalls erledigt man das direkt in der Fotografie. Aber da ich hier einfach das Beispielbild verwendet habe, welches ich bewusst großflächiger Aufgenommen habe, ist es nunmal jetzt so 😉

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Mehr gibt es demnächst. Also vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal!

Beste Grüße
Mathias

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