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Frust eines Fotografen | Blog

Das Leben in der Kreativität bietet viele Vorzüge und Freiheiten, birgt jedoch auch manche Schattenseiten über die nicht so oft oder gern gesprochen wird.

Mehr Frust statt Freude

Es ist um Anfang Oktober herum – Wieder einmal starte ich den Internetbrowser und überlege ob ich die Facebookseite öffnen soll. Um mich dann einer Informationsflut auszusetzen, anderen Menschen dabei zuzusehen wie sie weniger selbstbewusste (Fotografen) verbal zu Grunde schreiben, ständiger „Like“-Bettlerei auszuweichen nur um mir dann selbst auch noch Gedanken machen zu müssen, wie ich aus der Masse der „Marktschreier“ herausstechen kann? Nein!

Der ein oder andere dürfte die letzten Wochen etwas bemerkt haben, nämlich nichts. Die letzten Wochen habe ich mich etwas zurückgezogen, habe mich fern vom Internet und sozialen Plattformen gehalten. Dabei würde ich behaupten, dass man bei stetigem surfen einem „digitalen Stress“ ausgesetzt ist, der zumindest mir den Kopf total zumüllt.

Irgendwann ist zu viel einfach zu viel. Nicht nur dass es zu viele Informationen, teils auch zu viele schlechte Informationen waren, es hat sich sogar mitunter auf die Fotografie ausgewirkt. Durch die verschiedenen Plattformen wächst der „Druck“ stetig neue Inhalte bringen zu müssen. Und irgendwann wird aus einem WILL ein MUSS, besonders wenn man dabei ist, ein Business aufzubauen.

Natürlich ist es etwas anderes ob man nun einem Hobby nachgeht oder mit etwas sein Geld verdienen will. Doch wenn aus der Freude irgendwann ein Zwang wird, der durch unterschiedlichste Plattformen noch verstärkt wird, dann läuft etwas falsch. Was dann auch der Grund dafür war, dass ich nicht nur dem Internet fern geblieben bin, sondern auch meine Kamera so selten benutzt habe, dass ich sogar schon überlegt hatte gänzlich mit dem Fotografieren aufzuhören. Es machte einfach keinen Spaß mehr und ich habe damit mehr negative als positive Gefühle verbunden. Sicherlich eine Phase die nicht wenige kreative Köpfe auf unterschiedlichste Weise durchleben.

Stellt sich die Frage wie es weitergehen soll?

Die letzten Wochen habe ich mich merklich zurückgezogen, nicht nur im Internet auch privat. Dabei habe ich mir Raum für mich gegeben und viel nachgedacht. Das sorgt für klarere Gedanken und etwas mehr Ausgeglichenheit, was mal ganz gut tut. Was mir dabei positiv aufgefallen ist, dass wenn ich andere Personen beobachtet habe, wie sie einer Leidenschaft nachgehen, dass es das ist was mir mittlerweile fehlt.

Klar weiß ich, dass es gut ist im Internet möglichst viele Inhalte zu bringen um aufzufallen. Doch habe ich gar nicht das Bedürfnis anderen stetig irgendwas um die Ohren zu hauen. Selbstverständlich wirkt es professionell, wenn ich Bilder nur aus meiner Sparte „Portrait“ zeige, doch mache ich auch gern mal ganz andere Dinge (am Ende des Beitrags gibt es noch ein paar Bilder). Doch habe ich die letzten Wochen und Monate immer weniger das getan, was mich auch wichtig ist oder für mich dazu gehört und mich zu sehr auf das Thema Business konzentriert.

Eine kleine Pause hat mir allerdings geholfen mich selbst wieder besser auszurichten und mir Gedanken darum zu machen was mir wirklich wichtig ist. Um mich auch künftig mehr danach zu richten und auf Kurs zu bleiben. Und ich muss sagen, dass ich mich auch mittlerweile schon wieder auf ein Sportevent freue, was ich in Kürze fotografisch begleite. Dazu mehr im nächsten Abschnitt 😉

Eine Deutsche Meisterschaft begleiten

Man könnte meinen, dass im Sport bei mir gerade nichts mehr passiert und es eher abwärts geht? Keines Weges! Ganz im Gegenteil, mittlerweile ist es offiziell bestätigt und ich kann es auch hier teilen, dass ich Anfang November eine Deutsche Meisterschaft fotografisch begleiten werde. 🙂

Der Veranstalter ist dabei der GNBF e.V. (German Natural Bodybuilding & Fitness Federation) – hier geht´s zur Webseite. Hierbei geht es um die 14. Deutsche Meisterschaft im Bodybuilding. Insgesamt treten etwa 250-300 Athleten in 23 verschiedenen Klassen gegeneinander an. Dabei werde ich vor wie hinter der Bühne die Veranstaltung begleiten und einen Eindruck über das Event, die Sportler und das Bühnenleben geben.

Wer auch mal dort sein will oder es verfolgen möchte, der Termin ist am: Samstag, den 4. November 2017 in der Siegerlandhalle in Siegen

Ein paar Bildimpressionen aus diesem Jahr

Wie bereits zuvor angesprochen bin ich natürlich in der Portraitfotografie zuhause, jedoch mache ich auch gern andere Dinge darüber hinaus. Und von daher wollte ich mal einen Einblick in ein paar wenige Bilder von diesem Jahr gewähren, die verschiedene Interessen zeigen. Was meinst du, sollte man nur Bilder aus seinem Bereich zeigen, oder darf es auch mal aus anderen Bereichen sein?

Beste Grüße
Mathias

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