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Fotobuch von Saal-Digital | Review

Ein Fotobuch – Für nicht wenige die Oberklasse, wenn es darum geht seine Bilder nicht nur auf dem Bildschirm anzusehen sondern auch anderen gut präsentieren zu können. Ein Fotobuch kann als Erinnerung an eine Hochzeit, einen Urlaub oder sonst ein Event genutzt werden. Aber genau so ist es auch möglich, es beispielsweise als Portfolio-Buch zu nutzen, entweder als Model oder auch als Fotograf.

Von daher für viele ein interessantes Thema. Und deswegen habe ich nach einem kurzen Austausch mit Saal-Digital (eine Druckerei speziell für Fotoabzüge, Wandbilder und Fotobücher etc.), die Möglichkeit bekommen, mal eines ihrer Fotobücher zu testen. Danke schon mal an der Stelle!

Auch wenn es sich hierbei um mein persönlich allererstes Fotobuch handelt, ist es nicht das erste welches ich überhaupt in den Händen gehalten habe. Zudem habe ich auch bereits von Saal wie auch bei anderen Druckereien schon verschiedenste Produkte bestellt. Von daher kann ich mir durchaus einen Eindruck über dieses Fotobuch machen.

Zahlen und Fakten

Bevor es richtig losgeht, ist es natürlich mal interessant zu wissen, für was genau ich mich entschieden habe. Daher gibt es hier mal ein paar Daten zu dem von mir zusammengestellten Fotobuch:

  • Format: ca. A4 im Querformat mit Hardcover
  • Seitenanzahl: 34 Seiten
  • Cover / Innenseiten: die Oberflächen sind glänzend
  • verwendete Bilder: etwa 60 Stück
  • Preis: inkl. Versand etwa 45€

Von der Bestellung bis zur Lieferung

Allgemein sei es mal erwähnt, dass man entweder Produkte über die Webseite selbst oder über eine von Saal Digital bereitgestellte Software bestellen kann. Ich selbst habe bisher immer deren Programm genutzt, darüber lassen sich alle Produkte ganz individuell auswählen und auch später direkt die zu verwendenden Bilder hochladen. Also eigentlich recht komfortabel.

Bei der Erstellung eines eigenen Fotobuchs hat man dann entweder aus vorgefertigten Designs zu wählen, oder die zur verfügung stehende Fläche zu 100% selbst zu gestalten. Ich habe mich für die einfachere Variante entschieden und ein vorgefertigtes Design gewählt, in das ich nur noch Bilder hineinziehen musste. Dazu noch etwas Text und fertig! Zumindest theoretisch…

Man sollte sich schon bewusst sein, dass die Erstellung eines Fotobuchs Zeit braucht. Vor allem die Auswahl der Bilder kann länger dauern als erwartet. Leider gab es auch ein Problem was mich deutlich Mehrarbeit gekostet hat. Nach dem das Buch fertig war, gab es eine Abfrage mit der noch einmal alle Seiten geprüft werden sollen, um zu schauen ob sie so für den Druck passend sind. Ich weiß nicht was ich falsch gemacht habe, aber nach dieser Prüfung waren alle Bilder und Texte weg und ich durfte noch einmal von Neuem beginnen. Dann hat es jedoch auf anhieb geklappt.

Besonders erstaunt war ich über den Versand. Denn um kurz nach Mitternacht (wieder eine Spätschicht eingelegt… 😀 ) habe ich die Bestellung abgeschickt. Und nicht ganz 14 Stunden! später kam bereits die Versandbestätigung vom Fotobuch in mein E-Mailpostfach geflattert. Ich bin ja schnelle Arbeit von Saal gewohnt, aber so schnell? Und bereits 2 weitere Werktage später konnte ich mein Fotobuch bereits in den Händen halten. Top!

Haptik, Optik und Eindrücke zum Fotobuch

Nachdem die vernünftige Verpackung einmal entfernt war, hielt ich ein wertiges Fotobuch in den Händen. Es war sauber, schick und frei von Produktionsfehlern. Beim ersten durchstöbern war ich jedoch zunächst ein wenig ernüchtert. Irgendwie wirkten die Bilder doch kühler als ich sie sonst auf Bildschirmen o.Ä. sehe. Da ich gerade nicht sagen kann, ob das Problem bei mir oder Saal liegt, lasse ich es mal als neutrale Aussage im Raum stehen.

Danach war ich jedoch beeindruckt von der Bildqualität. Farben und auch die Schärfe kommen gut zur Geltung und die Bilder sehen schon nach was aus. Besonders beeindruckend sind Panoramen oder allgemein Aufnahmen in einem sehr breiten Format.

Und gerade bei sehr vollflächigen Aufnahmen ist das sogenannte „layflat“ von Saal sehr interessant. Das sorgt dafür, dass alle Seiten möglichst flach liegen und somit kaum ein Übergang beim Betrachten erkennbar ist.

Das von mir ausgewählte glänzende Papier bringt auch noch mal die Bilder mehr zum leuchten. Die kommen damit besser zur Geltung. Allerdings finde ich es schade, dass der Glanz beim Text eher störend wirkt. Das ist jetzt aber weniger ein Problem das am Fotobuch liegt. Sicher ist es möglich, beispielsweise nur die Bilder im glänzenden Look zu haben, aber dann muss man bei so einem Buch wohl von einer ganz anderen Preisklasse reden.

Dann gibt es da allerdings etwas, das ich nicht verstehe. Liebes Team von Saal-Digital, wenn ihr dies lest, helft mir bitte! Es gibt einen Barcode der auf dem Buchrücken wie auf der letzten Seite des Fotobuchs abgedruckt wird. Für einen Betrag von 5€ lässt sich dieser entfernen bzw. wird dieser nicht mit gedruckt. Wo ist dieser Sinn? Kann es sein dass es sich hierbei nur eine Möglichkeit handelt, einfach noch mehr zu verdienen?

Denn wenn es sich hierbei um einen Kundennutzen handeln würde, könnte man den Barcode für 5€ mitbestellen. Aber hier ist der „Kundennutzen“ wohl eher, etwas mehr Geld dafür zu investieren dass eine simple kleine Grafik das Gesamtbild nicht stört. Zwar ist es nicht wirklich sehr störend, aber dennoch frage ich mich ob man so eine Masche braucht?

Wo wir aber schon mal bei den Seiten des Buchs sind, möchte ich die besondere Dicke der Seiten nicht unerwähnt lassen. Die Papierstärke ist schon nicht ohne. Da sind Eselsohren schon fast undenkbar. Ist natürlich schön, wenn man ein Fotobuch durchstöbern kann, ohne ständig die Sorge haben zu müssen, irgendetwas kaputt zu machen. Auch wenn ich nirgends lesen konnte, wie dick das spezielle Fotopapier tatsächlich ist, tippe ich mal auf etwa 250-300g auf den Quadratmeter.

Fazit zum Fotobuch

Abschließend möchte ich festhalten, dass es sich hierbei um ein gutes Fotobuch zu einem fairen Preisleistungsverhältnis handelt. Für den Preis erhält man schon ordentlich viel Buch in vernünftiger Qualität. Würde ich daher jedem so ein Fotobuch empfehlen? Nein! Aber warum?

Meiner Meinung nach macht Saal Digital gute Arbeit, dennoch sehe ich dieses Buch in seiner Kategorie eher als „Volkswagen“ unter den Fotobüchern. Es ist solide, vernünftig, preislich erschwinglich. Aber eben kein Premiumprodukt.

Daher finde ich es besonders empfehlenswert für Personen die ihre persönlichen Erlebnisse wie Urlaub & Co. festhalten wollen, oder aber für ambitionierte Fotografen. Wenn es hingegen um kommerzielle Produkte geht oder um größere Auflagen, würde ich wohl eher zu anderen Anbietern tendieren.

Trotz allem ist es ein gutes und empfehlenswertes Produkt worüber man auch hier mehr erfahren kann: Hier gehts zur Webseite von Saal-Digital

Habt ihr Interesse dass ich auch noch andere Produkte teste? Dann schreibt es mal und lasst es mich wissen 🙂

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