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ES GEHT RICHTIG AUFWÄRTS | BIGGETALSPERRE

Obwohl ein See bzw. Talsperre sich auf einer Ebene befindet, war ich doch erstaunlich viel aufwärts und abwärts unterwegs. Und was eine Burgruine damit zu tun hat, erfährst du in den folgenden Zeilen.

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Oft läuft es eben doch anders

Nach einem leckeren Glas Latte Macchiato im Café ging es in Richtung der Biggetalsperre bei Olpe. Dabei war der erste Anlaufpunkt die Burg „Waldenburg“, oder besser gesagt das was davon übrig geblieben ist. Die vor etwa 1.000 Jahren aus Bruchstein gebaute Burg besteht fast gar nicht mehr. In dem heutigen Naturschutzgebiet steht hauptsächlich nur noch ein Teil des dicken Turms, der in der Burg integriert war.

Da nicht mehr wirklich viel zu sehen war, war das auch aus fotografischer Sicht für mich nicht wirklich inspirierend und deswegen habe ich erst gar nicht die Kamera gezückt um Aufnahmen zu erstellen. Ich finde ja auch, es bringt nichts einfach nur Aufnahmen zu machen um Aufnahmen gemacht zu haben. Aber die Burg war eine Höhenburg und lag etwa 370m über dem Meeresspiegel. Von daher war die Aussicht von dort sehr interessant, gerade auf den Damm der sich durch die Biggetalsperre zieht.

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Von einem Aufstieg zum nächsten

Von einem Campingplatz aus bin ich davon ausgegangen, dass die Ruine nicht so weit weg ist. Aber inklusive eines merkbaren Aufstiegs hoch zur Ruine waren es doch ein paar Minuten mehr, die man braucht, als ich erwartet hätte. Das zweite Ziel war eine Aussichtsplattform, die vom Campingplatz erreichbar ist. Wieder dort am Campingplatz angekommen, dachte ich dass die schwierigste Strecke geschafft ist.

Nur etwa 100 Meter weiter war ich erstaunt wie steil normale Fußwege sein können. Nach einem kurzen aber mühsamen Aufstieg ist die Aussichtsplattform endlich erreicht. Und die Aussicht auf die Biggetalsperre ist noch besser als von der Ruine aus.

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Der Tag neigte sich dann doch dem Ende zu und man merkt schon, dass die Abende mittlerweile wieder kühler werden. Aber endlich oben an der Plattform angekommen kann es mit weiteren Aufnahmen losgehen. Gerade weil es schon etwas dunkler wird, noch eben schnell das Stativ aufstellen und die Langzeitbelichtungen starten. Oder auch doch nicht.

Gerade am Wochenende ist die Aussichtsplattform bei guten Wetter sehr gut besucht. Und die Plattform ist aus Metall und schwingt schon mal etwas mit. Persönlich merkt man davon nicht so viel, aber für Langzeitbelichtungen mit der Kamera ist das natürlich überhaupt nichts. Aber dann etwas abwarten und mehrere Versuche unternehmen und irgendwann hat sich das Warten doch gelohnt und ich habe doch noch gute Aufnahmen bekommen.

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Übrigens mal so als kleiner Tipp, wer Interesse hat mal schöne Nachtaufnahmen mit Sternenhimmel zu machen: Die Aussichtsplattform könnte ein guter Platz sein, da nicht wirklich viel in der Nähe ist, mal abgesehen von der Beleuchtung direkt an der Plattform. Zwar habe ich das noch nicht selbst ausprobiert, aber es erschien mir recht passend, als ich das so am Abend gesehen habe. Damit würde ich sagen, dass wir uns beim nächsten mal wiedersehen.

Also dann, mach´s gut!
Mathias

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