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Ein Marathon zum 30. Geburtstag

Audio im Titelbild!

Jawoll! Was für ein gewaltiger Titel, oder? Glückwunsch wenn du nicht schon bei der Überschrift weggeklickt hast!

So ein Titel lädt doch gerade dazu ein damit los zu legen wie dankbar ich meinen Eltern für XY bin und wie geil ich doch schon bin und dass ich vor habe noch geiler zu werden.

Lassen wir diesen Blödsinn!

Neben der Tatsache dass ich meinen Eltern tatsächlich dankbar bin (hallo Mama und Papa), möchte ich statt irgendwelcher Lobeshymnen ehrlich zu dir sein. Was hat es mit diesem Beitrag auf sich? Warum will ich einen Marathon laufen und wie will ich das überhaupt anstellen?

Die folgenden Zeilen werden ausnahmsweise sehr persönlich. Und entgegen meiner Meinung die ich sonst immer hatte, bin ich nun der Überzeugung dass ich mich durch einen Beitrag wie diesen angreiflich mache. Doch wenn du ihn liest und zumindest Toleranz zeigst, bin ich überzeugt, dass die nachfolgenden Worte unsere gemeinsame Beziehung stärken werden. Fangen wir an!

Was soll das eigentlich mit dem Marathonlauf? Angst – Ein stetiger Begleiter

Phu… wo soll ich anfangen? Gerade wo ich diese Zeilen schreibe geht es mir nicht so gut. Dazu tragen leider verschiedene Umstände bei, die ich aktuell hier nicht weiter erläutern möchte. Auf der anderen Seite bin ich an einem Punkt angekommen an dem es mir besser geht als noch vor einigen Jahren. Gerade in der letzten Zeit habe ich das einer Person zu verdanken. Danke!

Jedoch bin ich mir dessen bewusst geworden dass ich erst die Spitze des Eisberges meines „mir geht es nicht so gut“ entdeckt habe. Dank der besagten Person. Mir ist einmal mehr klar geworden, dass mein Leben immer mehr von Ängsten geprägt ist. Und dass obwohl ich selbst immer mehr wachse, Erfahrungen sammle und besser werde in dem was ich tue.

Eigentlich gibt es rational keinen klaren Grund. Doch behindert es mehr und mehr beruflichen und privaten „Erfolg“. Und auch im Punkt Sport ist es ebenfalls so. Auch hier macht Angst sich in meinem Leben breit.

Kurz zum bisherigen Werdegang:

In der Vergangenheit  habe ich mal mehr mal weniger Aktiv Volleyball, Wandern, Joggen, Fahrradfahren, Kampfsport, Schwimmen oder Kraftsport verfolgt. Auch sowas wie Fußball oder Tennis habe ich bereits probiert. Laufen gehe ich bisher am längsten. Seit mittlerweile etwa 12 Jahren.

Seit dieser Zeit bin ich mittlerweile etwa 25-30x einen Halbmarathon (etwa 21km) gelaufen. Ganz für mich allein! (die genaue Anzahl weiß ich nicht, da ich erst ab 2012 angefangen habe meine Läufe aufzuzeichnen).

Doch bis heute bin ich nie dahin gekommen, mal einen Marathon (42,195km) zu laufen. Warum eigentlich? Körperlich sollte dem nach meinem Wissen nichts im Wege stehen. Doch wenn ich ehrlich bin ist es die Angst. Die Angst zu versagen. Es nicht zu schaffen und in etwas, worin ich für meine Verhältnisse gut bin, zu scheitern.

(K)ein Kampf gegen Windmühlen?

Ich bin gespannt wann ich gut werde, passende Überschriften zu erstellen 😀

Auf jeden Fall möchte ich diesen, sowie anderen Ängsten den Kampf ansagen. Natürlich ist die Angst wie auch alle anderen Emotionen wichtig und hat ihren Sinn und sollte auch ausgelebt werden. Doch die hier beschriebene Angst ist weder sinnvoll noch gut. Doch leider ein gutes Bild dafür, wie es mir in verschieden Lebenslagen geht. Doch damit soll künftig Schluss sein!

Daher stelle ich mich der Herausforderung und möchte nach meinem absolvierten 30. Geburtstag im Frühsommer einen Marathon absolvieren.

Mag sein dass ich es nicht auf Anhieb schaffe… Mag sein dass irgendetwas nicht klappt etc. Doch nur wer sich seinen Herausforderungen / Ängsten stellt, kann wachsen und bestenfalls auch gewinnen. Und dich möchte ich auf dieser Reise mitnehmen. Aber dazu später noch mehr.

Mein 12-Wochen Plan zum Marathon

Zugegeben habe ich mich noch nie wirklich auf einen Lauf wirklich vorbereitet. Bei einem Halbmarathon gehe ich vorher 1-2x nach Belieben laufen und dann gehts schon los. Das wird diesmal jedoch nicht klappen.

Hierzu habe ich mir allerdings einen Trainingsplan bei Runnersworld organisiert, der mich in 12 Wochen zum Marathon führen soll. (Hier gehts zu den Trainingsplänen von Runnersworld) Die Challenge beginnt am 1. April und das ist kein Scherz 😉

Mit dem sportlichen Ziel sind auch ein paar andere Planungen / Umstellungen verbunden. Beispielsweise werde ich mehr schlafen müssen als bisher. Auch werde ich noch mehr auf meine Ernährung achten müssen um genug Energie für ausgiebige Tage zu haben. Allein beim Punkt Ernährung musste ich feststellen, dass ich beim aktuellen Tagesablauf ganz grob 3.500 Kalorien täglich brauche, um mein Leistungsniveau zu halten. (Ich betreibe ja auch nebenher ein klein wenig Kraftsport). Ich denke das werden ein paar anstrengende Wochen. (Link um eigenen Kalorienbedarf zu ermitteln)

Welche Probleme können auftreten

Selbstverständlich ist es besser sich um Lösungen Gedanken zu machen, doch dazu muss man auch erst einmal das Problem kennen. Und ich weiß dass einige Probleme auftreten können:

  • Auch wenn ich zu jeder Uhrzeit und bei jeder Temperatur laufen gehe. Regentage bleiben bei mir aus. Was ist wenn es jedoch ständig regnet?
  • Derzeit befinde ich mich in einem Job + Selbstständigkeit. Wie werde ich das kräftemäßig schaffen?
  • Da ich nicht der beste Esser bin, zeichne ich meine Ernährung auf. Aber schon regelmäßig 3.000 Kalorien zu mir zu nehmen ist nicht so leicht. Schaffe ich es, genug zu essen?
  • Nur mit mehr Schlaf als bisher werde ich stabil bleiben. Werde ich mein passendes Schlafvolumen finden?
  • Phantomschmerzen soll es des öfteren kurz vor dem „Wettkampf“ geben. Wird mir das auch passieren? Bzw. habe ich bei längeren Läufen öfters Probleme mit Krämpfen oder Kopfschmerzen. Wie ist das zu lösen?

Ach es gibt da noch weitere Dinge, die mir vielleicht auch nicht direkt einfallen. Ob und wie ich die Probleme löse, wenn sie überhaupt eintreten, erkläre ich später.

Gerne möchte ich dich in den nächsten Wochen auf eine Reise zum 1. Marathon mitnehmen!

Dazu werde ich immer mal wieder Beiträge auf dem Blog, bei Facebook oder Instagram posten. Vielleicht nur mal ein Bild, aber auch schon mal genauere Erklärungen oder ein Video. Dabei würde ich mich über deine Unterstützung und dein Feedback freuen.

Es kann übrigens sein, dass in der Zeit andere Dinge wie der Blog, YouTube und Co. etwas zurückstecken müssen. Da bitte ich einfach um Verständnis! Manchmal gibt es Dinge die wichtig sind zu tun. 🙂

Beste Grüße
dein Mathias

 

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    • Lisa Tümen
    • 17. März 2018
    Antworten

    Ich wünsche dir viel Erfolg und weiß dass du es schaffen wirst. 😉

      • Mathias Beckmann
      • 17. März 2018
      Antworten

      Danke dir! Ich werde Gas geben 🙂

    • Sigrun Beckmann
    • 15. März 2018
    Antworten

    Ich bin sehr stolz auf dich was du bisher geschafft hast. Für deine weiteren Vorhaben wünsche ich dir viel Kraft und sei mal mehr stolz auf dich und etwas weniger streng mit dir selbst 😉

      • Mathias Beckmann
      • 16. März 2018
      Antworten

      Danke, ich arbeite daran! 😉

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