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DER KUR PARK | FREUDENBERG

Das erste sogenannte „Reiseziel“ ist tatsächlich viel näher als man erwartet hätte. Genau genommen sogar nur ein paar Minuten mit dem Auto entfernt und zufälligerweise sogar innerhalb des Ortes, in dem ich momentan wohne.

Der Beitrag zum mithören!

Wie beginne ich?

Jetzt stehe ich da und weiß nicht wie ich mit dem neuen Projekt anfangen soll. Denn ehrlich gesagt besteht aktuell das Problem dass ich zwar gern über all hinreisen wollen würde, aber die Möglichkeiten derzeit aufgrund verschiedener Dinge gar nicht gegeben sind. Also was tun? Um doch etwas Material zu liefern schaue ich einfach vor der eigenen Haustür was dort so auf mich wartet.  Genauer gesagt habe ich mich zum sogenannten Kur-Park innerhalb Freudenbergs  aufgemacht.

Erst war ich mir etwas unsicher ob ich das angehen soll, aber da ich zur Zeit ein Hörbuch mit dem Titel „Mach es einfach“ höre, dachte ich mir dann: Mach es einfach! Und so bin ich dann losgezogen und habe Bilder gemacht. Danach habe ich dann festgestellt dass ich irgendwie bei Landschaften etwas aus der Übung gekommen bin. Entsprechend waren meine Ergebnisse.

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Und ehrlich gesagt war ich nicht wirklich zufrieden damit, so dass ich ein paar Tage später wieder losgezogen bin um diesen Kurpark aufzunehmen und darüber ein paar Worte zu sagen. Trotzdem fand ich es wichtig überhaupt damit anzufangen und nicht ständig Ausreden zu suchen warum ich das gerade nicht machen kann. Also auch wenn dieses „Mach es einfach“ noch nicht gleich die besten Ergebnisse lieferte, war es immer noch besser als überhaupt nichts zu machen.

Was macht den Park aus?

Zunächst einmal kann man sagen, dass der Park ein angenehmer Ort ist, der sich mehr oder weniger mitten in Freudenberg auf einem kleinen Hügel befindet. Man hat das Gefühl irgendwie abseits der kleinen Stadt zu sein und trotzdem ist man mitten drin. Von mehreren Seiten ist der Park zugänglich, entsprechend hat der Hügel mehrere Aufstiegsmöglichkeiten.

Allerdings kann man auch bemängeln, dass dieses Fleckchen nicht so schön ist wie es sein könnte. Gerade wenn man Abends noch einen Abstecher auf den Hügel machen will sollte man schon wissen wo es langgeht und auch nicht all zu ängstlich sein, denn die Laternen bleiben dort derzeit leider aus und man muss im Dunklen einen der verschiedensten Wege beschreiten.

Aber trotz allem ist es ein nettes Plätzchen um auf die Schnelle mal etwas zur Ruhe zu kommen. Neben verschiedenen Sitzgelegenheiten überall am Wegesrand gibt es sogar ein kleines Gewässer mit jeder Menge Wiese und Bäume drumherum. Also man kann den Platz tatsächlich als Park bezeichnen.

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Was etwas schade ist, dass es nicht ganz so viele weitere Pflanzen oder Blumen gibt die das Bild noch einmal deutlich verbessern würden. Aber wenn man genau hinsieht findet man dann doch ein paar Blumen die hier und da blühen und etwas Farbe in das Ganze hineinbringen. Und auch von Seiten der Politik besteht mittlerweile ein größeres Interesse auch noch mehr aus der Anlage zu machen um einen Wohlfühlort für Bürger der Gegend daraus zu machen.

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Immer mal wieder werden auch Veranstaltungen in kleinerem Rahmen auf dem Hügel mitten im Ort durchgeführt. Wobei ich sagen muss dass ich das selbst bisher noch nicht miterlebt, sondern nur immer mal wieder irgendwo gelesen habe. Aber ansonsten lädt der Park natürlich zu kleinen Spaziergängen ein und zu einer kleinen Pause auf einem der verschiedenen Bänke, entweder allein oder aber mit jemand anderem zusammen.

Dadurch dass die Parkanlage nicht am Rand sondern etwas zentraler im Ort gelegen ist, kann man von dort auch prima in verschiedenen Richtungen auf den Ort hinab blicken. Besonders interessant finde ich es bei dem Lichtspiel was sich abends bietet, aber auch tagsüber finde ich es angenehm so weit weg und doch so nah zu sein. Je nach dem bietet sich sogar ein Blick auf die Talbrücke bei Freudenberg die gar nicht so weit weg von der „Siegtalbrücke“ bei Siegen ist, welche übrigens aktuell die höchste Talbrücke innerhalb von NRW und einer der höchsten deutschlandweit ist.

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„Alter Flecken“ – Der historische Stadtkern

Besonders schön zu beobachten ist der Stadtkern von Freudenberg, der sogenannte „Alte Flecken“. Der historische Stadtkern bestehet aus jeder Menge Fachwerkhäusern, was sogar von einigen Touristen besucht wird, wie ich festgestellt habe. Damals im 16. Jahrhundert herum lag die Stadt Freudenberg, damals noch eine „Ackerbürgerschaft“ (ein Ort der auf eigene Land- und Forstwirtschaft angewiesen ist), an einer bedeutenden Handelsstraße von Marburg nach Köln. Bis der Ort im Jahr 1540 durch einen Stadtbrand größtenteils zerstört wurde.

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Der Ort wurde inklusive der damals bestehenden Burg die Freudenberg hatte, wieder aufgebaut. Doch leider wurde bereits im Jahr 1666 der Ort abermals aufgrund eines Blitzeinschlags durch einen Stadtbrand heimgesucht. Ein weiteres mal mussten die Gebäude wieder aufgebaut werden. Jedoch hat man darauf verzichtet die Burg nochmals aufzubauen und hat die Materialien der Ruinen dazu genutzt, vorwiegend die Keller der anderen Häuser auszubauen.

Mittlerweile sind die über 80 Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und gelegentlich bietet sich sogar die Möglichkeit ein Haus nicht nur von außen sondern auch mal von innen zu betrachten. Verschiedene kleine Läden laden mit ihren Schaufenstern zwischen den Gassen zu einem Bummel ein und vielleicht sogar  zu einem kleinen Einkauf.

Schlussworte

Meine erste „Reise“ war gar nicht so weit weg wie man erwartet hätte, aber dennoch habe ich manches gelernt. Zunächst einmal etwas anfangen. Und ich habe gemerkt dass ich wieder etwas mehr in die Übung kommen muss. Aber auch über den Ort selbst, wo ich übrigens nur zugezogen bin, habe ich noch etwas gelernt. Wie viel Aufschluss einem so ein kleiner Park doch geben kann. Das war jetzt mal ein Einstieg um in das neue Projekt hineinzufinden und mal sehen was uns in Zukunft noch erwartet. Bleib von daher ruhig gespannt, ich bleibe es auch. 😉

Also dann, mach´s gut!
Mathias

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